Sechste InszenierungParadiesisches PlessaMit Blumen, Licht und Musik
Idee, Konzept, Regie: Jürg Montalta, Schweiz
Co-Regie: Michael Feiler
Produktionsleitung: Thomas Worms
Projektmanagement: Kerstin Gogolek
Assistenz: Daniela Heinicke, Maria Ludewig, Yu Ohtani (Japan)
Mit Blumen, Licht und Musik hat die Gemeinde Plessa einen Tag lang ihren Ort erstrahlen lassen. Mit großer Beteiligung bereiteten die Akteure die Paradies-Veranstaltung für den 11. September 2010 vor.
Das Paradies begann bei Essen und Trinken im edlen Saal des Kulturhauses. Das 1960 eingeweihte Haus wurde seinerzeit als Ersatz für die am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten Gasthäuser erbaut. Heute steht es als Architekturdenkmal unter Denkmalschutz. Gleichzeitig ist es Zeugnis unzähliger Biographien von Menschen, die in Tagebau, Kraftwerk und Brikettfabrik ihren Lebensunterhalt verdienten.
Als Erinnerung an die imposanten Blumenfeste, die bis in die 1960er Jahre Tradition in Plessa waren, wurde der Platz des Friedens vor dem Kulturhaus in ein Blumenmeer verwandelt. Als sich langsam die Dämmerung über den Ort senkte, blieben alle Lichter aus und die Bahnhofstraße wurde in ein Lichtermeer getaucht. Stall- und Grubenlampen, Taschenlampen und hunderte Kerzen wiesen den Weg in Richtung Erlebnis-Kraftwerk Plessa. Musik ertönte an jeder Ecke und zauberte eine tolle Stimmung. Als Höhepunkt wurde das Kraftwerk illuminiert. Eine neue Licht-Klang-Installation ließ die Besucher andächtig staunen über die Schönheit und Erhabenheit dieses Giganten der Technik. Hier im ältesten Braunkohlenkraftwerk Europas, dem früheren industriellen Herzen der Gemeinde, klang der Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten und Tanz aus.
Kunstprojekt Paradies 2 begeistert Plessavon Veit Rössler
“Plessa. Der Ort hat sich und seine Gäste am Samstagabend angesichts Zehntausender Blumen, einer Straße des Lichts aus unzähligen Kerzen, Feuern und Scheinwerfern wie auch mit einem mittels Licht- und Toninstallation in seinen arbeitenden Betriebszustand verwandelten Kraftwerk in einen Rauschzustand versetzt. Das Kunstprojekt im Rahmen des IBA-Finales zog viele Menschen an. [...]”
Artikel vom 12.09.2010 weiterlesen
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