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Newsletter 38 vom 20.02.2003


1. In der Startphase: IBA leitet EU-Projekt für Wissensaustausch
2. In Kontakt: IBA stellte sich auf Tourismusmessen vor
3. In Verbindung: Chile, IBA und die Lausitz
4. In gewohnter Umgebung: Jugendliche in Lauchhammer fotografiert
5. In eigener Sache: Newsletter-Umfrage abgeschlossen


In der Startphase

IBA leitet EU-Projekt für Wissensaustausch

Erfreuliche Post erhielt die IBA Ende Januar: Ein Bescheid der Europäischen Union bestätigte das Projekt REKULA und die entsprechenden Fördermittel in Höhe von insgesamt 3,7 Millionen Euro. REKULA ist die Abkürzung für "Restrukturierung von Kulturlandschaften". Zusammen mit Partnern in Polen und Italien wird die IBA über drei Jahre wegweisende Strategien für den Umgang mit gestörten Landschaften entwickeln. Die bewilligten Gelder stammen aus dem EU-Programm INTERREG III B und sollen vor allem eingesetzt werden, um mittels Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Kooperation Handlungsansätze für den Umgang mit stark in Anspruch genommenen Landschaften und für deren Erneuerung zu finden.


In Kontakt

IBA stellte sich auf Tourismusmessen vor

Wenn man Kirschsaft und Bananensaft vorsichtig übereinander in ein Glas gießt, vermischen sich beide nicht, sondern es bilden sich eine rote und eine gelbliche Schicht und das ganze heißt dann KiBa. Vorgeführt wird dieses Experiment zu Erdschichten auf den sinnlichen Tagebauerkundungen der IBA im Tagebau Meuro an der KiBa-Bar. Doch zur Zeit hält die KiBa-Bar noch Winterschlaf. Die Tagebauerkundungen finden ab 5. April wieder an jedem Samstag um 11 Uhr statt.
Trotzdem flossen nun auch im Winter einige Liter der leckeren Saftmischung: Der Veranstaltungs- und Besucherservice der IBA baute die rustikale Bar der Künstlergruppe "sandbaden" aus echten Eisenbahnschwellen auf zwei Tourismusmessen auf. Auf der "Reisen Freizeit Caravan" im Messezentrum Cottbus informierten sich vor allem viele Lausitzer, oft ehemalige Bergleute, über die künftige Entwicklung ihrer Region. Die Besucher der weltweit größten alternativen Reisemesse zeigten sich auf dem "13. Reisepavillon" in Hannover besonders interessiert an den exotischen Zwischenlandschaften und der Industriekultur der Lausitz.
Außerdem war die IBA durch Kooperation mit dem Tourismusverband Niederlausitz auf den Messen in Stuttgart, Dresden und Bremen vertreten.


In Verbindung

Chile, IBA und die Lausitz

"Canyons, Steppe und Giganten aus Stahl" ist der Titel der Tagebauerkundungen, die die IBA auch in diesem Jahr wieder im Tagebau Meuro anbieten wird (wie erwähnt: ab 5. April samstags um 11.00 Uhr - mit KiBa-Bar).
Eine Landschaft, die sich in den selben Attributen beschreiben lässt, fand IBA-Mitarbeiter Karsten Feucht auch auf seiner Reise durch Chile vor. Auf Einladung des IBAR e.V. stellt er am Mittwoch, den 26. Februar seine Eindrücke in einem reich bebilderten Vortrag im IBA-Haus vor.
Los geht's um 18.00 Uhr.


In gewohnter Umgebung

Jugendliche in Lauchhammer fotografiert

Noch bis zum 28. Februar stellt die Fotografin Christina Glanz ihre Fotoarbeiten mit dem Titel "Eine Jugend in der Lausitz" im IBA-Haus in Großräschen aus. Christina Glanz ist eigentlich gelernte Architektin und stammt aus Berlin. Doch sie kennt sich in der Region gut aus. Schon Anfang der achtziger Jahre zog es sie aufgrund eines Auftrags als Werbefotografin für die Lauchhammerwerke in die Lausitz. Seit 1989 dokumentiert sie mit ausgesprochenem Scharf- und Weitblick fotografisch die Entwicklung der Menschen und Maschinen in der Industrieregion um Lauchhammer.
In der aktuellen Ausstellung dreht sich alles um die Menschen, genauer gesagt um die Jugend aus Lauchhammer, die es der Fotografin gestattete, ihr näher zu kommen, um sich fotografieren zu lassen - im Jugendclub, vor dem Supermarkt oder auf der Straße. Wie es sich anfühlt, in Lauchhammer zu leben, und warum es sich lohnen könnte, sich in der Region eine Zukunft aufzubauen, kann man von Schülerinnen und Schülern der ortsansässigen Gymnasien persönlich am 26. Februar um 16.00 Uhr (direkt vor dem Chile-Vortrag) im Rahmen der Ausstellung im IBA-Haus erfahren.


In eigener Sache

Newsletter-Umfrage abgeschlossen

In der Januar Ausgabe hatten wir Sie gebeten, einige Fragen zum E-Mail-Newsletter der IBA zu beantworten, um unser Angebot weiter verbessern zu können. Insgesamt 150 Antworten haben uns erreicht. Vielen Dank an alle, die den Fragenbogen ausgefüllt haben. Nach Auswertung aller Antworten werden wir sie in den nächsten Wochen über die Ergebnisse informieren.

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letzte Änderungen: 26.1.2017 13:13