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Fotoausstellung von Detlef Attila Hecht im IBA-Studierhaus

Detlef Attila Hecht, unser IBA-Hecht, ist seit 17 Jahren als leidenschaftlicher Dokumentarist und Motivsucher mit seiner Kamera in der Lausitz unterwegs. Er holte ebenso engagiert unterschiedlichste Profifotografen aus nah und fern zu internationalen Fotoworkshops in diese besondere Landschaft im Wandel und war obendrein seit 2001 unermüdlich mit den IBA-Fotoausstellungen im In- und Ausland unterwegs – mit allem, was dazu gehört… Anlässlich seines Ausscheidens aus dem aktiven Berufsleben zeigt das IBA-Studierhaus einige seiner schönsten Motive.

1. Detlef, wie bist du eigentlich zur Fotografie gekommen?


Das war 1979, da kam ich zur ORWO-Filmfabrik Wolfen in die Werbeabteilung. Vorher war es nur ab und an etwas "Knipserei". Wir haben dann ernsthafte Werbefotos als Dias gemacht. Ich lernte dort das Fotografieren und auch das Entwickeln sowie Vergrößern von Fotos. Damals hatte ich auch eine private Dunkelkammer.

2. Man sieht dich immer mit deinem Fotoapparat. Was fasziniert dich am Fotografieren, warum hat es dich bis heute nicht mehr losgelassen?


Es ist das besondere Sehen, was mich reizt. Das was ist, als auch das, was dann daraus wird. Ich sehe immer in Bildern. Wenn ich durch die Landschaft laufe/fahre oder mit Menschen zu tun habe, sehe ich neben den "üblichen" Motiven, auch vieles, was andere nicht beachten oder dran vorbeigehen würden.

3. Was war diesbezüglich für den IBA-Fotohecht das eindrücklichste Erlebnis in der IBA-Zeit?


Absolute Höhepunkte für mich waren die drei internationalen Fotografen-Workshops, die ich maßgeblich mitorganisiert und begleitet habe. Daraus sind schöne Verbindungen zu vielen der Fotografen entstanden, die bis heute anhalten. In der Nach-IBA-Zeit hat es ja noch einmal einen Foto-Workshop gegeben, dessen Ergebnisse gerade im vergangenen Jahr zu sechs Orten tourten, u. a. auch nach Prag.

Ich hatte auch schon während der IBA viel mit den Fotoausstellungen zu tun, die die Themen der Bergbaufolgelandschaften in der Lausitz auch über die Ländergrenzen hinaus transportierten. Allein nach dem ersten Workshop 2001 war unsere Wanderausstellung in 7 Ländern und wurde in 12 Städten gezeigt. Das war schon ein enormer Aufwand, hat mir aber immer viel Spaß gemacht.

Das hat mich über all die Jahre natürlich auch als Fotograf geprägt, ich konnte bei den Profis viel lernen, was die Techniken betrifft oder das künstlerische Bewerten von Fotomotiven.

Wenn ich jetzt allmählich aus meinem Berufsleben aussteige, wird das Fotografieren auf keinen Fall weniger werden, im Gegenteil. Ich habe da noch viele Ideen, die ich umsetzen möchte. Ich gehe auch oft in Fotoausstellungen, habe selbst eine Menge Fotobücher und verbringe viel Zeit mit diesen Themen und lasse mich gern inspirieren.

4. Warum hast du bislang noch nie deine Fotos in einer Ausstellung gezeigt?


Ich habe bislang nie darauf hingearbeitet, bin auch kein Mensch, der sich gern in den Mittelpunkt stellt. Diese Ausstellung jetzt wurde "hinter meinem Rücken" initiiert. Ich freue mich aber über die Möglichkeit, im IBA-Haus, in dem ich seit immerhin seit 17 Jahren wirke, mal eine kleine Auswahl dessen zeigen zu können, was entstanden ist.


letzte Änderungen: 26.6.2017 11:03

Kontakt

IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V.
Seestraße 84-86
01983 Großräschen
info(at)iba-see.de
Tel.: +49 (0)35753/370-0
Fax: +49 (0)35753-370-12
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